Persönliche Vorbereitung von Ali Chaghou — kein offizielles proLogistik-Dokument.

Gesprächsvorbereitung · 2. Termin

Ali Chaghou Solution Architect Cloud — Intralogistik

Ich komme aus der operativen Logistik und habe mich Schritt für Schritt in Cloud, Plattformen und Architektur entwickelt. Genau deshalb denke ich Cloud nicht nur technisch, sondern immer aus Sicht von Betrieb, Produkt und Kunde.

    Wie ich die Seite im Gespräch nutzen möchte

    Ich möchte die Seite nicht einfach präsentieren, sondern als roten Faden nutzen. Mein Ziel ist, kurz zu zeigen, woher ich komme, warum Logistik für mich nicht abstrakt ist und wie daraus mein Blick auf Cloud-Architektur entstanden ist: Systeme müssen nicht nur modern sein, sie müssen im Alltag funktionieren.

    Aktuelle Rolle

    Cloud Engineer bei vPOOL Logistics GmbH (Faber Group), Schwerpunkt Cloud Platform Engineering & AI Infrastructure.

        Mein Weg ist kein klassischer gerader IT-Lebenslauf. Er beginnt im Lager, geht über den bewussten Wechsel in die IT und führt heute in Richtung Cloud Solution Architecture.

        Werdegang als Materialfluss

        Vom Lager zur Cloud-Architektur — fünf Stationen, eine durchgehende Linie.

        1. Station 01

          Wareneingang

          Stahlwille · 2011–2023

          Elf Jahre Lager und Produktion. Hier hab ich gesehen, was ein hängendes System im Betrieb anrichtet – und angefangen, Abläufe zu digitalisieren. Der Anfang von allem.

        2. Station 02

          Kommissionierung

          SuperCode Bootcamp · 2021/22

          Full-Stack, parallel zum Job. JavaScript, React, das Denken in Systemen. Das Handwerkszeug für den Wechsel.

        3. Station 03

          Einlagerung

          PAKi Logistics · 2023

          Der bewusste Schnitt in die IT. Cloud-Einstieg, Azure, Identity. Zum ersten Mal Strukturen gebaut statt nur betrieben.

        4. Station 04

          Veredelung

          vPOOL / Faber Group · seit 11/2024

          AWS-Plattform über 42 Accounts: Netzwerk, Security, Infrastructure as Code, hybride Anbindungen, AI-Plattform. Hier hab ich Verantwortung übernommen.

        5. Station 05

          Warenausgang

          proLogistik · Ziel

          Lösungen bauen und zum Kunden bringen – bei jemandem, der Technik und Lagerbetrieb zusammendenkt. Der Kreis schließt sich da, wo er aufging.

        Wie ich in die Rolle hineinwachsen möchte

        Mein Ziel ist nicht, am ersten Tag fertige Antworten mitzubringen. Ich möchte zuerst verstehen, wie proLogistik heute Cloud, Kundenprojekte, WMS-Bereitstellung, Security, Datenbanken und Betrieb zusammendenkt — und daraus Schritt für Schritt belastbare Architekturbeiträge ableiten.

        1. Phase 01
          Verstehen
          Zuerst würde ich die bestehende Architektur, die Kundenanbindungen, Deployment-Wege, Betriebsprozesse und typischen Projektreibungen verstehen. Für mich beginnt Architektur mit Zuhören, Kontext und sauberen Fragen.
        2. Phase 02
          Einordnen
          Danach würde ich Muster erkennen: Was ist Standard? Was ist kundenspezifisch? Wo entstehen Risiken? Wo gibt es wiederkehrende Aufwände? Und wo muss Architektur helfen, Entscheidungen klarer zu machen?
        3. Phase 03
          Strukturieren
          Im nächsten Schritt würde ich helfen, wiederverwendbare Strukturen zu schaffen: klare Betriebsmodelle, dokumentierte Architekturentscheidungen, saubere Übergaben, Security-Leitplanken und nachvollziehbare Deployment- und Anbindungswege.
        4. Phase 04
          Weiterentwickeln
          Langfristig möchte ich dazu beitragen, Cloud-Architektur so weiterzuentwickeln, dass Projekte schneller, sicherer und stabiler umgesetzt werden können — ohne die Realität beim Kunden und im Lager aus dem Blick zu verlieren.

        Ich sehe die Rolle nicht als reine Technikrolle, sondern als Verbindung zwischen Produkt, Projekt, Kunde und Betrieb.

        Wie ich an Architektur herangehe

        Gewöhnliche Gedanken erzielen nur gewöhnliche Ziele. Für mich ist das kein Spruch, sondern Erfahrung: Ich habe im Lager und später in der IT oft gesehen, dass Probleme nicht entstehen, weil niemand eine Lösung bauen kann — sondern weil vorher nicht die richtige Frage gestellt wurde. Wenn ein System hängt, hängt nicht nur Technik. Dann warten Menschen, Prozesse stehen, Kunden merken Verzögerung und im Betrieb entsteht Druck. Deshalb beginnt Architektur für mich nicht mit Tools, sondern mit dem Verständnis dafür, was im Alltag wirklich passieren muss.

        • Was passiert konkret, wenn dieses System ausfällt?
        • Wer merkt den Fehler zuerst: Kunde, Lager, Support oder Betrieb?
        • Welche Abhängigkeiten sieht man erst, wenn der Prozess wirklich läuft?
        • Was gehört in einen wiederholbaren Standard — und was kostet es später, wenn wir es pro Kunde immer wieder neu bauen?
        • Wo braucht ein Kunde bewusst Flexibilität, ohne den Betrieb instabil zu machen?
        • Wer betreibt die Lösung am Ende — und haben wir sie so gebaut, dass das Team sie auch nachts versteht?

        Was ich bei proLogistik spannend finde

        An der Rolle reizt mich, dass Cloud hier nicht losgelöst betrachtet wird. Es geht um WMS-Bereitstellung, sichere Kundenanbindungen, CI/CD, Datenbanken, Betrieb und Weiterentwicklung bestehender Architekturen. Genau diese Mischung passt zu meinem Weg: Ich kenne Lagerprozesse aus der Praxis und habe später gelernt, Plattformen, Netzwerke, Security und Cloud-Infrastruktur technisch zu gestalten.

        NEO zeigt für mich, wohin sich Logistikplattformen entwickeln: WMS, TMS, BI, AI, SSO und zentrale Stammdaten rücken näher zusammen. Genau dort wird Architektur spannend — weil Integration, Datenqualität, Sicherheit und Betrieb gemeinsam gedacht werden müssen.

        Cloud-Konzepte: AWS/Azure → OCI

        Meine Tiefe liegt in AWS und Azure. OCI-Konzepte sind übertragbar — hier als 1:1-Mapping, ehrlich gerahmt. Oracle DB und das pLG-WMS lerne ich strukturiert ein.

        Zuordnung von AWS-Diensten zu OCI-Diensten
        AWS / AzureOCI

        Konzepte zeige ich als Mapping, nicht als Erfahrung — was ich nicht kenne, benenne ich und lerne es strukturiert ein.

        Leitsatz

        Cloud-Architektur ist für mich dann gut, wenn sie nicht nur technisch sauber ist, sondern im echten Betrieb trägt — und wenn vorher die richtigen Fragen gestellt wurden.

        Nächster Schritt

        Ich freue mich auf den Austausch darüber, wie ich meine Erfahrung aus Logistik, Cloud Platform Engineering und gewachsenen Systemlandschaften bei proLogistik einbringen kann.

        Ali Chaghou

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